Hoch in den Norden hat es uns verschlagen. Genauer gesagt erstmal nach Tromsø. Einen ganzen Tag in der kleinen Hafenstadt zu verbringen war eine ziemliche Herausforderung, zumal die Sehenswürdigkeiten schnell abgeklappert sind und die Restaurants wegen der Preise auch nicht gerade zum Verweilen einladen …

Auf der Fähre zu den Lofoten fanden sich ein paar unfreiwillige Modelle, die warm eingepackt in ihren Liegestühlen an Deck saßen und die Sonnenstrahlen genossen.

Auf der Insel Austvågøya angekommen, bezogen wir unser gemütliches Haus mit Kamin und sensationeller Aussichtsterrasse. Gleich am nächsten Tag begaben wir uns trotz bewölktem Himmel auf unsere erste herausfordernde Wanderung zu einem ruhigen See umringt von märchenhaften, moosbewachsenen Bergen.

Ein Highlight der Reise war definitiv der herausfordernde Aufstieg und der absolut lohnenswerte Ausblick vom Gipfel des Tindstinden (491m). Über eine Stunde haben wir hier verbracht und das Panorama in all seiner Schönheit regelrecht aufgesaugt.

Am Ende der Sackgasse auf der Insel Moskenesøya befindet sich das Fischerdörfchen Å. Sehr malerisch liegt es da und bietet neben der tollen (und teuren) Bäckerei auch zwei Museen – über Stockfische und das Leben im Fischerdorf.
Es hat sich jedenfalls gelohnt, einen klitzekleinen Einblick in das harte Leben der Fischer zu bekommen. Wer hier bei rauhem Wind und Wetter in den finsteren Wintermonaten Kabeljau aus dem Ozean holt, ist definitiv abgesotten.

Gehört für mich definitiv zum Urlaub dazu – Essen zu zeichnen 🙂